Wir hatten einen gemütlichen Basar in unserem Gemeinschaftsraum zugunsten unseres Projektes "Ostheim-entdecken-Pfad" (am 7.12.25)
Beim Weihnachtsmarkt des Bürgervereins Ostheim haben wir uns mit einem Stand beteiligt - trotz Nieselregen kamen viele (am 6.12.25)
Prominenz war auch anwesend - u.a. unsere Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer von der SPD, die auch kurz gesprochen hat; ihre Vertretung Frau Erkmen von den Grünen und ein weiteres (junges!) Bezirksratsmitglied, Frau Schlosser von der CDU.
Unsere spielfreudige kleine Theatergruppe aus Vereinsmitgliedern und Ostheimer Nachbarschaft
war auch in 2025 wieder aktiv: Bereits zum neunten Mal brachte sie Szenen aus dem alljährlich
vom Kölner Stadtanzeiger und Literaturhaus Köln ernannten 'Buch für die Stadt' auf die Bühne.
'Buch für die Stadt' 2025 ist der Roman 'Liebe ist gewaltig' der deutschen Autorin Claudia
Schumacher. Wie der Titel schon andeutet, geht es darin um häusliche Gewalt und ihre
nachhaltigen Auswirkungen auf die Mitglieder einer nach außen intakt erscheinenden
Anwaltsfamilie, hinter deren Fassade es 'gewaltig' rumort.
Protagonistin ist Juli, eine junge Frau, deren Erinnerungen an ihre familiären Gewalterfahrungen
und deren Versuche der Traumabewältigung die Grundlage des Geschehens bilden.
Unschwer zu erkennen, dass in diesem Jahr keine leichte Kost szenisch zu gestalten war! Im
Rahmen von 12 Probeterminen entwickelte sich in unserer Gruppe ein kreativer, aufgrund des
Themas mitunter auch emotionaler Prozess – sei es bei Auswahl und inhaltlicher Aufbereitung der
Rollen und Szenen, Einspielen von Videosequenzen und Musik oder Bühnengestaltung.
Es entstand ein einstündiges Szenisches Spiel, in dem wir versuchten, den Zuschauern wesentliche
Aussagen des Romans 'rüberzubringen'.
Am 16. November fand unsere erste Aufführung wieder traditionell im Gemeinschaftsraum des
Mehrgenerationenhauses statt und wurde erfreulich gut besucht.
Auch unser zweiter Auftritt im Allerweltshaus in Köln-Ehrenfeld am 22. November war ein Erfolg.
Insgesamt erhielten wir viel Anerkennung für unsere dramaturgisch wohl gut nachvollziehbare und
auch so manch Zuschauenden berührende Darstellung.
Besonders gefreut hat uns die Spendenbereitschaft unseres Publikums für den Verein 'Frauen helfen
Frauen e.V.', Träger von zwei autonomen Kölner Frauenhäusern.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!
Foto unten rechts zeigt die Scheck-Übergabe am 21. Dezember.
Die alljährlich wiederkehrende Frage: 'Bringen wir auch das aktuelle 'Buch für die Stadt' wieder auf
die Bühne?' werden wir wahrscheinlich wieder mit einem 'Ja' beantworten.
Immer wieder spannend, zumal wir erst im fortgeschrittenen Frühjahr erfahren, welches Buch es
sein wird.
Übrigens: Weitere Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen!
Fotos (Aufführung) - Ralf Karges
Neben bekannten klassischen indischen Mantras, sangen wir noch weitere Lieder aus anderen Kulturen und Ländern, die ebenfalls mantrischen Charakter aufweisen, wie zum Beispiel afrikanische, indianische, Sufi-Lieder, Mantras der neuen Zeit oder auch schöne heimische Lieder aus Deutschland. Der Gesang wurde begleitet mit Gitarre, Harmonium und Djembe.
Ein herrlicher Tag mit Infoveranstaltungen, Diskussion, Hausführung, leckeren Kuchen und Getränken
- Höhepunkt war der Auftritt der Sambagruppe "Pimenta Malagueta"
linkes Bild - neuer Vorstand Ulrike, Michael und Jutta (nicht im Bild Gudrun) - mittleres Bild - Abschieds-Event/ Danke an alten Vorstand, rechtes Bild - alter Vorstand Ulrike, Ulla und Wilhelm, unteres Bild - Abschiedsritual vom alten Vorstand.
Theater im Mehrgenerationenhaus
Alle Jahre wieder wird ein gesellschaftskritisches Autorenwerk vom Kölner Stadtanzeiger und dem Literaturhaus Köln zum 'Buch für die Stadt' gekürt.
Und bereits zum 8. Mal kamen einige theaterinteressierte Menschen unseres Vereins 'Lebensräume in Balance e.V.' und der Ostheimer Nachbarschaft zusammen, um sich mit dem diesjährigen 'Buch für die Stadt' auseinanderzusetzen und es auf die Bühne zu bringen.
In diesem Jahr war es der Roman 'Dschinns' der Autorin Fatma Aydemir. Ein intensives, vielschichtiges Werk über eine kurdisch-türkische Familie in Deutschland und ihre grundverschiedenen Familienmitglieder, deren (Generationen-)Konflikte, Sprachlosigkeit, Verlusterleben und Einsamkeit, aber auch deren Stärken. Zudem ist der Roman reich an gesellschaftlich relevanten Themen wie zum Beispiel Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Gender und Trans-Identität.
Die szenische Darstellung des Buches war für uns eine spannende Herausforderung. Mit viel 'Herzblut' und Engagement konnten wir unsere unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen, sei es bei der kreativen Gestaltung von Bühnenbild und Technik, der Erarbeitung der Rollentexte und schließlich beim Agieren auf der Bühne.
Im November hatten wir zwei Aufführungen, im Gemeinschaftsraum von LIB und in den Agrippina-Studios im Belgischen Viertel. Zahlreiche Besucher, viel Beifall und positive Rückmeldungen motivieren uns, im nächsten Jahr weiterzumachen.
Wir sind jetzt schon gespannt auf das nächste 'Buch für die Stadt 2025'.
Übrigens: Weitere Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen!
...werden uns regelmäßig von unserer wunderbaren, einzigartigen Gartengruppe zur Verfügung gestellt.
An dieser Stelle mal wieder vielen, vielen Dank Euch fleißigen Menschen!